Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu. 

21. November: EU-Ratstreffen in Brüssel

EU-Sportministerrat befasste sich mit Kinderschutz und Korruptionsbekämpfung

EU-Ratstreffen der EU-Sportministerinnen und EU-Sportminister

 

Beim EU-Ratstreffen der EU-Sportministerinnen und EU-Sportminister am 21. November in Brüssel wurde Österreich durch Sportminister Eduard Müller vertreten.

Müller beim Sport-Ministerrat

Im Mittelpunkt stand die Annahme der Schlussfolgerungen zum "Schutz des Kindeswohls im Sport" und "Bekämpfung der Korruption im Sport". Korruption wird im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) als einer der "Bereiche besonders schwerer Kriminalität" genannt, die eine grenzüberschreitende Dimension haben. Die Dokumente wurden unter starker österreichischer Beteiligung in der "Ratsarbeitsgruppe Sport" und im Ausschuss der Ständigen Vertretungen erarbeitet.

Für die Entwicklung politischer Strategien und einen geeigneten gesetzlichen und politischen Rahmen zum Schutz des Kindeswohls im Sport braucht es interministerielle  Zusammenarbeit. Das umfasst unter anderem die Bereiche Bildung, Gesundheit, soziale Dienste, Justiz, Strafverfolgung und Jugend. Ebenso ist das Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure erforderlich, etwa von Schulen, Sportorganisationen und  Vereinen, Familien, Ärztinnen und Ärzte, Trainerinnen und Trainer, Sportfunktionärinnen und Sportfunktionären und verwandten Berufsgruppen.

Auch bei der Bekämpfung von Korruption im Sport sollen in Zusammenarbeit mit Sportorganisationen nationale Aktionspläne festgelegt oder überarbeitet werden, um eine Politik der Nulltoleranz durchzusetzen.

Orientierung zur Förderung von "Good Governance" im Sport

Darüber hinaus ging es beim EU-Sportministertreffen auch um eine Orientierungs-Aussprache zur Förderung von "Good Governance" im Sport.

Österreich vertritt die Position, dass europaweite gemeinsame Strategien zur Umsetzung von "Good Governance" der Schlüssel zur Überwindung vieler negativer Faktoren sind, die den Sport gegenwärtig bedrohen.
Europaweit geht es in diesem wichtigen Bereich auch um einen Gedankenaustausch und gegenseitiges Lernen voneinander.

Österreich hat in den vergangenen Jahren ein ganzes Bündel an Maßnahmen gesetzt, um die Qualität der verantwortungsvollen Administration im Bund sukzessive zu optimieren. Dabei setzt man seit vielen Jahrzehnten auf eine starke Kooperation zwischen Regierung und organisiertem Sport. (Foto: European Union, 25.11.2019)