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Anti-Doping und Gesellschaft

Doping hat nicht nur eine rechtliche Facette, die die Einnahme von leistungssteigernden Substanzen bestraft, sondern auch eine wichtige gesellschaftliche Dimension.  Es geht um Fair-Play im Sport. Sport ist ohne Doping machbar und durchführbar. Trotz eines breiten und gesellschaftlichen Konsenses fordern manche eine teilweise oder vollständige Freigabe leistungssteigernder Substanzen und Methoden. Es gibt allerdings eine ganze Reihe von Argumenten, die ein Verbot von Doping rechtfertigen.

Das am häufigsten genannte Argument für ein Dopingverbot ist der Schutz der Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler. Die Einnahme von hochpotenten Medikamenten oder die Anwendung von Dopingmethoden können zahlreiche Schädigungen bis hin zum Tod mit sich bringen. In Österreich gilt die Null-Toleranz-Regel. Es ist selbstverständlich Aufgabe des organisierten Sports sich um die Bewusstseinsbildung in diesem Bereich zu bemühen. In zahlreichen Aus- und Weiterbildungsprogrammen ist dieses Thema bereits seit Längerem Inhalt. Das Bundesministerium für den öffentlichen Dienst und Sport sieht es als Förderbedingung (Spitzensport), dass nicht gedopt wird. Leider gibt es im Amateursport wenig Handhabe.