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Sport und Integration

Dem organisierten Sport werden besondere Chancen zur Integration von Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund nachgesagt. Diese Annahme stützt sich auf die Vermutung, dass mit dem gemeinsamen Sportbetrieb im Verein integrationsförderliche Wirkungen verbunden sind.

 In diesem Zusammenhang wird ein Beitrag zur sozialen, kulturellen, alltagspolitischen und womöglich auch zur strukturellen Integration vermutet, der mit einem Sportengagement im Verein verbunden sein soll. Andererseits wird die Anschlussoffenheit und Inklusion des Sports betont. Die flächendeckende und angebotsreiche Sportinfrastruktur, das universell gültige Regelwerk und der vorwiegend nonverbale Charakter des Sports werden als Gründe angeführt, weshalb Zuwanderer in der Lage sein sollen‚ rasch mitzumachen.

Um diese Sichtweisen zu überprüfen und entsprechend Maßnahmen zu setzen arbeiten das Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport, der organisierte Sport, fachkompetente NGO‘s und andere öffentliche Einrichtungen seit einem Jahrzehnt in einer Arbeitsgemeinschaft zusammen um diese Thema mit realem Leben zu befüllen. 

Ein sichtbares Zeichen ist hier der Integrationspreis Sport, bei dem jährlich die durch eine Fachjury ausgewählten Projekte prämiert werden.

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