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Sportberufe

Die Palette der Sportberufe ist vielfältig: So finden sich  Berufsbilder zum Sportmanagement (Medien, Veranstaltungen etc.), zur Sportgerätetechnik, zur Sportpsychologie (Mental-coaching), als auch zum  Lehramt. Es ist das Trainerwesen in all seinen Ausprägungen ebenso umfasst wie auch der klassische Sportwissenschaftler, oder der Lehrberuf des Sportadministrators.

Worin liegen die Gründe, dass Sport heute einen höheren Stellenwert einnimmt als beispielsweise im 19. Jahrhundert? In hochentwickelten Industrieländern haben die Menschen erkannt, dass zu einem gesunden Lebensstil neben bewusster Ernährung auch das Betreiben von Sport zählt. Dazu kommt, dass mittels moderner Medien der Profisport allgegenwärtig ist. So kommt man an sportlichen Großereignissen kaum vorbei, aber selbst nationale Wettkämpfe werden von vielen Menschen verfolgt und sind oftmals Anlass für intensive Diskussionen. 

Mit dem Wandel hin zu einem gesundheitsorientierten Lebensstil sind entsprechende Berufsbilder verknüpft, die diese zusätzliche Nachfrage nach Sportdienstleistungen – und damit eng verbunden auch Gesundheitsdienstleistungen – abdecken. Zudem bietet der Trend in Richtung Professionalisierung des in großen Teilen ehrenamtlich organisierten Sports neue Tätigkeitsfelder. So lässt sich beobachten, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Ausbildungen, Lehrgänge und Kurse in den Bereichen Sport und Gesundheit an Universitäten, Hochschulen und anderen Fort- und Ausbildungseinrichtungen angeboten werden. Es ist ein neuer Wirtschaftsfaktor entstanden.

Ein eigenes Gesetz, dass Sport als Beruf zum Inhalt hat gibt es noch nicht. Eine entsprechende Entwicklung ist in Planung.

Eine 2013 im Auftrag des seinerzeitigen Sportministeriums erstellte Studie der SportEconAustria kann hier umfangreich Auskunft erteilen.

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